Weil ihr originale Kunstwerke zu teuer waren, begann eine junge Burgenländerin kurzerhand selbst zu malen - mit großem Erfolg!
Gleich zwei Jahre hintereinander hat die 26-jährige Laura Schoditsch den Förderpreis des Landes für Bildende Kunst erhalten – und das, obwohl ihr Weg in die Kunst alles andere als vorgezeichnet war. 1996 als ältestes von vier Geschwistern geboren, wuchs Schoditsch in Willersdorf bei Oberschützen auf. Als Schülerin hatte sie so gar nichts mit der Malerei am Hut. Da hatten es ihr die Naturwissenschaften schon mehr angetan.
Vom Museum zur Kunst
Aber ihr Vater war Architekturfotograf und nahm sie oft in Museen mit. Die wurden zu einem geliebten Ort, wenn auch in erster Linie der Architektur wegen. Mit der Zeit begann sich die junge Laura dann doch auch für die Inhalte der Museen zu begeistern, nämlich für die Kunst. Einige Zeit später wechselte sie vom Physik- zum Kunstgeschichtestudium.
Mit Kunstwerken wollte Schoditsch außerdem ihre Wohnräume füllen, doch originale Gemälde waren ihr viel zu teuer. „Da habe ich beschlossen, die Bilder selbst zu malen“, so die engagierte Künstlerin. Vor gut drei Jahren begann sie mit ihrer eigenen Malerei. „Das habe ich nicht gelernt, ich mache es nach Gefühl.“
Mittlerweile ist Laura Schoditsch, die glücklich liiert ist mit einem Musikproduzenten, Mutter einer Tochter. Das Muttersein beeinflusst ihr Kunstschaffen zwar nicht inhaltlich. Doch die Zeit zum Malen ist naturgemäß knapper geworden. Ihre Pläne für die Zukunft: „Ich werde mich noch mehr auf die Malerei konzentrieren und sie auf das nächste Level holen.“ Man darf gespannt sein.
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