Die Gäste im Restaurant Mader in Steyr können je nach Geschmack - und Geldbörsel - ihre Wahl zwischen heimischem oder einem ungarischen Geflügel treffen. „Ein faires Angebot“, findet auch die Obfrau der Gänsebauern in Österreich, Heidi Hebesberger.
Das ist eine faire Geschichte. Die Konsumenten können selbst überlegen: Was ist mir das Gansl einmal im Jahr wert?“, sagt Heidi Hebesberger aus Nußbach, Obfrau der Gänsebauern in Österreich auf Anfrage der „Krone“ zum Angebot des Restaurants Mader in Steyr. Dort gibt es, passend zu Martini, frisch gebratene Gansln ganz traditionell mit Kartoffelknödel, Blaukraut und Maroni – aus Ungarn um 25,50 Euro, für österreichische Gansl muss man 33 Euro bezahlen.
Gäste wählen vermehrt heimisches Gansl
„Dieses Angebot gibt es bei uns schon seit mehreren Jahren, damit die Gäste selbst entscheiden können“, erklärt Bettina Schneckenreiter, Sous-Köchin im Restaurant am Steyrer Stadtplatz. Den Unterschied macht nicht nur der Preis, sondern vor allem das Fleisch. Das ungarische Geflügel hat mehr Fett. „Manche Gäste mögen das lieber“, weiß die Köchin. „Heuer sind aber bisher die heimischen Gänse, die vom Novak aus Dietach stammen, besser gegangen.“
Das freut auch die Gänsebäuerin, die ein so differenziertes Angebot nur aus dem Burgenland – dort wegen der Nähe zu Ungarn – kennt. „Wenn wirklich die österreichischen Gänse mehr verlangt werden, dann steigt das Gasthaus vielleicht einmal ganz auf unsere Gansl um.“ Für Verwunderung bei Heidi Hebesberger sorgt nur die Preisgestaltung: „Ungarische Gänse sind heuer um 50 Prozent teurer geworden, werden um bis zu 18 Euro pro Kilo angeboten.“
Es geht auch um Tierwohl
Sie wirbt für heimisches Geflügel, aber nicht nur mit dem Preis, sondern auch mit dem Tierwohl: „Die Tiere bewegen sich bei uns im Freien, fressen saftiges Gras und genießen die Sonne in ihrem kurzen Leben.“









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