Während die Neos einen einstimmigen Grundsatzbeschluss im Landtag anstreben, fordert die JVP mehr Tempo in der Sache.
Die Idee einer unterirdischen Bahntrasse von Wolfurt bis Deutschland bekommt neuen Aufschwung. Für die NEOS liegen die Vorteile dieser Variante auf der Hand. „Dass benutzerfreundliche Mobilität auch unterirdisch funktionieren kann, können wir in jeder größeren Stadt Europas erleben“, verweist Garry Thür auf die Machbarkeit einer mehrgleisigen Tunnelvariante.
Der NEOS-Landtagsabgeordnete ist überzeugt, dass sich auch für die Strecke ab Wolfurt eine Lösung finden lässt. „Was wir jetzt brauchen, ist Mut, um das Projekt parteiübergreifend zu entwickeln, auch wenn es noch technische Hürden für die Planung gibt.“ Genau das wollen die Pinken mit einem Antrag an den Vorarlberger Landtag erreichen: Einen einstimmigen Grundsatzbeschluss für einen unterirdischen Bahnausbau, Etablierung eines Steuerungsteams und eine volkswirtschaftliche Bewertung der Variante.
Wir müssen jetzt ins Tun kommen
JVP-Obmann Wichtl
Von einem Bahnausbau unter der Erde ist auch die JVP angetan. „Oberirdisch würde nur bewirken, dass weiterer Lebensraum in der Region unwiederbringlich verloren geht und der bestehende noch an Qualität verliert“, argumentiert JVP-Obmann Raphael Wichtl. Er tritt obendrein für einen Ausbau des Angebots, kürzere Takte und mehr Güterverkehr über die Schiene ein. „Wir müssen jetzt ins Tun kommen“, sagt Wichtl.
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