



Eine tote Person ist nach einem Wohnungsbrand in Klagenfurt zu beklagen. Von den 20 evakuierten Menschen musste die Hälfte ins Klinikum gebracht werden. Während der Evakuierung kam es zu gefährlichen Szenen, Bewohner wollten springen.
Dichter Rauch schlug kurz nach Mittag aus einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrparteienhauses in der Khevenhüllerstraße. Bewohner der Wohnanlage riefen um Hilfe, waren in den oberen Stockwerken gefangen.








„Einige Bewohner in den oberen Stockwerken wollten doch glatt springen. Wir mussten sie davon abhalten“, berichtet Feuerwehr-Einsatzleiter Daniel Görtz. „Leider wurde in der ausgebrannten Wohnung eine Person tot aufgefunden. Die Identität muss noch geklärt werden“, so Polizeisprecher Dominik Sodamin. Die Person dürfte hilflos verbrannt sein.
Feuer in Zimmer ausgebrochen
„Es handelt sich um einen Zimmerbrand. Es dürften mehrere Personen eingeschlossen sein“, hatte Wolfgang Germ von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt im Gespräch mit der „Krone“ zu Beginn des Einsatzes berichtet. Insgesamt mussten 20 Menschen der Wohnanlage mussten evakuiert werden, die Hälfte wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert. 50 Helfer der Berufsfeuerwehr und mehrerer Freiwilligen Feuerwehren standen im Einsatz - ebenfalls 15 Rettungssanitäter, ein Notarzt und 26 Polizeibeamte.
Die Löscharbeiten mussten von außen mit dem Kranwagen und im Inneren mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Im Stiegenhaus war teilweise nichts zu sehen. Jetzt muss die Brandursache geklärt werden.
Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar und polizeilich gesperrt. Die Betroffenen wurden in Ersatzquartieren untergebracht. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.








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