Dass Erling Haaland am Samstagabend sein Premier-League-Saisontor Nummer 18 für Manchester City erzielen konnte, lag zu einem Gutteil an Mittelfeld-Genius Kevin De Bruyne. Der hatte den fälligen Elfmeter rausgeholt. Auf eine Art, die ihm nicht nur Jubelstürme beschert.
Die Nachspielzeit im Spiel City gegen FC Fulham lief bereits. Alles deutete auf ein für die „Skyblues“ enttäuschendes 1:1-Remis hin. Dann aber der Auftritt von Kevin De Bruyne. Der Stratege dreht sich im gegnerischen 16er ein, es kommt zu einem minimalen Kontakt mit Fulham-Defensiv-Mann Antonee Robinson. Rein regeltechnisch ist‘s wohl gedeckt, auf Elfmeter zu entscheiden - was der Schiri auch tat -, was De Bruyne aber daraus machte, empört diverse Fans und Beobachter. Der „Dive“, wie es im Englischen synonym für die „Schwalbe“ heißt, regt auf. Auch in den sozialen Medien.
Wenn‘s Salah gemacht hätte?
Tenor unter den Kritikern: Man stelle sich vor, den „Dive“ hätte nicht De Bruyne, sondern Mo Salah von Liverpool fabriziert - dann wäre die Szene von den Medien wohl nicht als „clever“ oder „genial“ etikettiert worden ...
Nutznießer Haaland
Erling Haaland wird‘s egal sein. Er verwertete den Strafstoß - wenn auch nicht besonders souverän geschossen - in der 95 (!). Minute zum 2:1-Endstand und sicherte City die Tabellenführung. Vorerst. Arsenal London, mit einem Spiel weniger einen Punkt dahinter, spielt heute das London-Derby gegen Chelsea.








Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).