Es waren vier harte Verhandlungsrunden, Streikdrohungen inklusive. Was bei den Metallern jetzt herausgekommen ist? Ein Abschluss auf hohem Niveau, 7,4 bis 8,9 Prozent, dazu sind von den Betrieben auch die Energieverteuerungen zu verkraften, aber viele Firmen werden es schaffen, wenn auch nicht alle.
Beide Verhandlungsteams sind bis an die Kante zum Abgrund gegangen, aber es hat die Vernunft und der politische Hausverstand gewonnen. Zwei erfahrene Führungspersönlichkeiten, das war entscheidend für eine konstruktive Atmosphäre.
Dieser Abschluss ist stets die Messlatte für die nächsten Lohn- und Gehaltsrunden. Er ist ein Sieg der Vernünftigen und sollte ein klares Signal für die Möchte-gern-Scharfmacher in einzelnen Branchen sein. Österreich hat eine gute Tradition bei den Verhandlungen der Sozialpartner, wer sich da persönlich als „Falke“ wichtig machen möchte, schadet nur dem Ganzen.
Das gilt etwa bei der Lohnrunde im Handel: In dieser Branche gibt es eine Pleitewelle - und trotzdem beharren die Gewerkschafts-Funktionäre auf „zehn Prozent“ plus. Wie wäre es, wenn sie einmal die Bilanzen studierten (soferne sie diese interpretieren können)? Der Handel ist die Lebensader in einem Land, wer ihm ein Bein stellen will, lässt viele Unschuldige straucheln.
Noch ärger die lockere „500 Euro für jeden im Monat“-Forderung des vida-Bonzen Heben-streit. Das wären 18 Prozent plus, eh nur dort, wo wie in die ÖBB Jahr für Jahr viele staatliche Milliarden hineinfließen . . .










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