Movember-Look

Bludenz trägt im November Schnurrbart

Vorarlberg
03.11.2022 10:45
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Bürgermeister Simon Tschann und die Stadträte Cenk Dogan und Bernhard Corn lassen sich einen Monat lang einen Schnurrbart stehen. Mit der Aktion wird auf das Problem Prostatakrebs aufmerksam gemacht.

Unter dem Titel „Movember“ (Moustache und November) lassen sich Männer für einen guten Zweck einen Monat lang einen Schnurrbart stehen. Dabei geht es darum Spenden zugunsten der Erforschung gegen Prostatakrebs und andere Gesundheitsprobleme von Männern zu sammeln.

Bludenz im „Movember-Look“
Pünktlich zum Weltmännertag am 3. November haben sich Bürgermeister Simon Tschann, Kulturstadtrat Cenk Dogan und Bildungsstadtrat Bernhard Corn entschieden, beim heurigen „Movember“ teilzunehmen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Initiative bei zahlreichen Amtskollegen und Politkern Nachahmung findet“, so Bürgermeister Simon Tschann. Gestutzt und getrimmt wurden die Bärte in der Bludenzer Altstadt von Meisterfriseur Apo Atalay vom Schneide Raum Deluxe.

Die aus Australien stammende Art des Fundraisings bezeichnet eine jährlich wiederkehrende Aktion, bei der sich Männer einen Monat lang Schnurrbärte wachsen lassen. Die häufigste Form der Krebsart ist bei Männern der Prostatakrebs. 2019 betrug die Anzahl der Prostakrebsdiagnosen in Österreich rund 6000. Ähnlich der „Ice-Bucket-Challange“ versucht man mit der öffentlichkeitswirksamen Aktion ein Bewusstsein für die Krankheit und deren Behandlungen zu schaffen.

Vortrag zum Thema

3.November, 19 Uhr, LKH Feldkich Panoramasaal  
Andreas Berger OA Doz. Dr. Prostatakrebsvorsorge und moderne Therapieoptionen aktuell  
Alfred Hobisch Prim. Doz. Dr. Medizin 4.0 DaVinci Roboter- Operationssystem

Stadt mache auf Vorsorgeuntersuchung aufmerksam
„Mit der Aktion wird auf eine humorige Art und Weise auf ein sehr ernstes Problem aufmerksam gemacht. Männer sollten sich ab 45 Jahren untersuchen lassen, um dieser aggressiven Krebsart vorzubeugen. Die Stadt Bludenz macht seit mehreren Jahren auch per Anschreiben auf die frühzeitigen Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam“, so Gesundheitsstadträtin Andrea Mallitsch. 

Organisiert als Stiftung können sich Teilnehmer bei der „Movemer Foundation“ anmelden und über den Monat verteilt Spenden sammeln. Die Erlöse werden in die Gesunheitsforschung investiert.

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