Der Villacher Michi Raffl bekam ein künstliches Syndesmoseband eingesetzt. Anstatt acht Monaten Pause, nun nun nur acht bis neun Wochen - am Eis stand der 33-Jährige, der ja seit heuer für Lausanne spielt, schon wieder.
Unglaublich! Nur sechs Wochen nach der Operation des gerissenen Syndesmosebandes im Knöchel stand Lausanne-Star Michi Raffl (der sich gleich in seinem ersten Meisterschaftsmatch in der Schweiz, beim ersten Wechsel schwer verletzt hatte) am Mittwoch erstmals wieder am Eis.
„Mental wichtiger Schritt!“
„Alleine und nur für 20 Minuten“, erklärt Michi. „Aber es ist der erste Schritt zurück. Mental wichtig, es war eine extrem harte Zeit. Die ersten drei Wochen hatte ich ja einen Liegegips und konnte nichts tun.“
Künstliches Syndesmoseband
Möglich machte das eine völlig neue OP-Methode. Der 33-Jährige bekam von einem Spezialisten, der aus Spanien eingeflogen wurde, ein künstliches Syndesmoseband transplantiert. „Wenn die eigenen Bänder genäht werden, müssen sie ja heilen. Das dauert fünf, sechs Monate mit der Reha.“
Läuft jetzt alles nach Wunsch, könnte Michi in drei, vier Wochen wieder auflaufen. Lausanne braucht den Stürmer wie einen Bissen Brot. Der Traditionsklub (als Mitfavorit gestartet!) hängt schwer angezählt in den Seilen. Nach sechs Pleiten in Folge ist man in der National Liga sogar Schlusslicht.








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