Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen in Vorarlberg um 681 Personen gestiegen. Grund dafür ist vor allem das Ende der Sommersaison. Die gute Nachricht: Von den 1059 vorgemerkten Personen aus dem Gastgewerbe haben 67 Prozent bereits eine Einstellzusage für die Wintersaison.
Als „ausgesprochen robust" beschreibt AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter die aktuelle Lage auf dem Vorarlberger Arbeitsmarkt. Mit derzeit 9466 vorgemerkten Beschäftigungslosen liegt die Zahl nämlich deutlich unter dem Vorkrisenniveau von Ende Oktober 2019. Damals gab es 10.156 Vorgemerkte. Ebenfalls positiv: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist nochmals um 100 auf insgesamt 1573 Personen gesunken.
Mit 5,3 Prozent lag die Arbeitslosenquote in Vorarlberg unter dem österreichweiten Schnitt von 6,0 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote verzeichnete weiterhin Wien mit 9,9 Prozent, die niedrigste Quote hatte Oberösterreich mit 3,5 Prozent.
Keine rosigen Aussichten
Besonders hoch ist die Zahl der offenen Stellen. „Dies deutet darauf hin, dass viele Unternehmen weiterhin dringend Arbeitskräfte suchen“, sagt Bereuter. Aufgrund der wirtschaftlichen Prognosen rechnet er allerdings damit, dass sich die Nachfrage nach Personal mittelfristig verringern wird.








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