Nach dem Vergleich zwischen dem Bund und den Eigentümern des ehemaligen Luxushotels Kobenzl läuft der Vertrag nur noch bis 2024. Bewohnbar ist das Gebäude laut Innenministerium, wie berichtet, nicht mehr. Flüchtlinge können also nicht mehr untergebracht werden. Die Kosten für die Miete – stolze 30.000 Euro pro Monat – seien aber wesentlich geringer als die Summe, die für eine Instandsetzung nötig wäre.
Alternative Einnahmequellen für das Gebäude hat das Ministerium allerdings ausgeschlagen. „Nach dem ’Krone’-Bericht hat sich ein Salzburger Event-Manager bei mir gemeldet, der seit vier Jahren versucht, in das leer stehende Kobenzl Leben zu bringen. Aber das Innenministerium hat alle Versuche abgeblockt“, berichtet Gemeinderat Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus). Sogenannte Off-Locations wie etwa aufgelassene Höfe oder alte Fabrikshallen seien sehr gefragt. Seitens des Ministeriums verwies man bereits 2019 darauf, dass „eine mittel- bis langfristige alternative Verwendung der stillgelegten Betreuungsstelle Salzburg angestrebt werde“. Passiert ist seither sichtlich nichts. „Man hat eine sinnvolle Nutzung für Events blockiert – damit sind der Allgemeinheit Hunderttausende Euro an Einnahmen entgangen“, so Dankl.








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