07.10.2022 17:25 |

Wacker-Nachwehen

Bundesliga-Kicker soll 7000 Euro an Klinik zahlen

Der Konkurs des Tiroler Traditionsvereins Wacker Innsbruck hat für die Spieler noch immer Nachwirkungen. So auch für Darijo Grujcic, der von August 2020 bis April 2022 bei den Tirolern kickte und diese Saison wieder zur Lustenauer  Austria zurückgekehrt ist.

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Während seiner Zeit in Innsbruck musste sich der 23-Jährige einer Knieoperation unterziehen - und staunte nicht schlecht, als ihm Monate später eine Rechnung von fast 7000 Euro ins Haus flatterte. Der Verein bezahlte die OP-Kosten nicht, die Innsbrucker Klinik, wo er als Privatpatient behandelt wurde, hielt sich daraufhin an den Spielern schadlos. Dabei sagte Wacker die Kostenübernahme zu.

So wie auch beim damaligen Teamkollegen Fabio Viteritti, der nach einem Kreuzbandriss über 25.000 Euro bezahlen soll. „Als ständig Mahnungen daherkamen, hat mich das natürlich schon belastet“, so Grujcic. Zumal Wacker auch fünf Monatsgehälter schuldig blieb. „Mittlerweile hat sich aber die Gewerkschaft der Fußballer eingeschaltet, die mir auch einen Anwalt stellt. Es schaut gut aus, dass ich die OP nicht selbst bezahlen muss. Bis spätestens Ende Oktober sollte es ein Urteil geben“, so der Innenverteidiger, der froh ist, wenn die Sache endgültig geklärt ist.

Sportlich hat der Lustenauer, der nur 200 Meter vom Stadion entfernt wohnt, bisher nur wenige Einsatzminuten sammeln können. Auch das soll sich ändern, hofft er. 

Dietmar Hofer
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