Hurrikan „Fiona“ richtete in Puerto Rico enormen Schaden an. Österreichs 3x3-Basketball-Team entkam dem Horror nur um wenige Kilometer, befindet sich in einem Hotel in Sicherheit.
„Ich fordere die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben“, sagte William Miranda Torres, der Bürgermeister der Stadt Caguas im Norden der Insel. Seine Region ist vom Hurrikan besonders hart betroffen worden. Mehr Glück hatte Österreichs 3x3-Basketball-Nationalteam, wie Filip Krämer verrät: „Bei uns ist es gar nicht so schlimm. Gestern ging den ganzen Tag der Wind und es hat geregnet.“
Glück im Unglück
Dass es in umliegenden Ortschaften wesentlich wilder zur Sache ging, bekam Krämer mit: „Wir haben Videos und Fotos gesehen, die waren aber von kleineren Dörfern im Süden. Wir selber hatten Glück, der Hurrikan ist uns umgangen.“
Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums der USA traf „Fiona“ etwa 25 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Mayaguez auf Land. Der Sturm erreichte eine maximale Windgeschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde und bewegte sich in nordwestliche Richtung. Weitreichende Stromausfälle waren die Folge. Diese werden wohl einige Tage dauern.
Sportlich war die 36-stündige Anreise nach Puerto Rico umsonst. „Das Turnier wurde nach zwei Siegen abgebrochen“, berichtet Basketball-Geschäftsführer Johannes Wiesmann. Sollten die Flüge planmäßig gehen, macht sich das Team auf den Weg nach Utrecht.








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