Am Montag begann ein neues Schuljahr: Für viele Kinder war alles neu, für ältere einiges schon gewohnt. Wir haben uns am „Tag 1“ umgehört.
Dass an diesem Montag etwas anders ist, fällt auf: Auf den Straßen ist viel los, an den Bushaltestellen herrscht Gedränge, Parkplätze sind vor allem vor Schulen übervoll. Auch in der Volksschule Nestelbach bei Graz parken die Autos schon entlang der Straße. Sie gehören den stolzen Eltern, die ihre Kinder das allererste Mal in ihrem Leben zur Schule bringen.
„Ein Tag für die ganze Familie“
Mia und Emma (siehe Bild rechts) starteten gestern in eine der beiden ersten Klassen in der Volksschule Nestelbach. Ob sie sich freuen? Die besten Freundinnen aus Laßnitzhöhe nicken, mehr Worte lässt die Aufregung nicht zu, so kurz vor Beginn der ersten Stunde.
„Die Eltern sind aber genauso aufgeregt“, berichtet uns Clara Karner, die dort unterrichtet. „Heute ist ein Tag für die ganze Familie. Auch viele Omas sind mit dabei.“
Die Erstklässler sind natürlich alle sehr aufgeregt. Ganz genauso aufgeregt wie sie sind aber auch die Erwachsenen.
Clara Karner
Keine einheitlichen Corona-Regeln
Zum Glück heuer nicht dabei: der Mund-Nasen-Schutz. Auch PCR-Tests sind hier nicht verpflichtend, berichtet eine Mutter. Von Schule zu Schule ist das aber ganz unterschiedlich. Etwa in der Grazer Praxisvolksschule Augustinum mussten Schüler bereits gestern getestet zur Schule kommen, in den ersten drei Tagen stehen Antigen-Tests mit am Stundenplan.
Welches Rezept besser funktioniert, wird sich erst zeigen. Generell kommt aber wieder mehr Normalität auf: Skikurse und Städte-Trips sollen heuer wieder möglich sein.
Neue Fächer und Workshops
Ganz neu ist das Fach „Digitale Grundbildung“ für die fünfte bis siebte Schulstufe. Dafür wurden heuer fast 11.000 Geräte an 211 steirischen Schulen bestellt, sie sollen laut Bildungsdirektion in den nächsten Wochen eintrudeln. In Graz gibt es zum Schulstart außerdem Workshops gegen Vorurteile. Immerhin hatten 49 Prozent der Grazer Volksschüler im Vorjahr eine andere Muttersprache als Deutsch.
Die nächsten Ferien sind nicht weit
Was vielleicht nicht die Tafelklassler, aber viele andere Schüler schon jetzt interessiert: Bis zu den Herbstferien heißt es nur sechs Wochen durchhalten, der Heilige Abend fällt eher ungünstig auf einen Samstag, am 18. Feber beginnen die Energieferien, bis zu den Sommerferien (7. Juli) sind es 42 Wochen.









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