Erste Fahrt

Wasserstoff statt Benzin: Bus der Zukunft in Linz

Oberösterreich
11.09.2022 13:00

Die Stadt Linz rückte in den vergangenen zwei Tagen das Thema Klima in den Mittelpunkt. Auch neue Mobilitätsformen wurden präsentiert, darunter ein Wasserstoffbus.

Von außen und innen schaut er eigentlich wie ein „herkömmlicher“ Bus aus, doch wenn Busfahrer Alexander Stanek den Schlüssel umdreht und den Bus startet, bemerkt man sofort den größten Unterschied: Der Wasserstoffbus bleibt ruhig. „Vom Fahren her gibt es im Vergleich zu einem herkömmlichen Linienbus überhaupt keine Unterschiede. Für mich als Fahrer und auch für alle anderen ist es aber viel angenehmer, weil ich nicht den ganzen Tag das typische Dröhnen habe“, schildert Stanek.

Im alltäglichen Einsatz getestet
Seit rund einem dreiviertel Jahr wird der Wasserstoffbus in Wien im alltäglichen Linienbetrieb ausprobiert. „Die meisten Fahrgäste bekommen es gar nicht mit, dass sie mit einem wasserstoffbetriebenen Bus unterwegs sind. Einigen technikaffinen Menschen muss man aber schon erklären, warum der Bus so leise ist“, lächelt der Chauffeur. Im Zuge der „Climate Action Days“ machte er am Samstag am Hauptplatz Halt und brachte 24 angemeldete Personen umweltschonend zur Wasserstoffpilotanlage der Voest.

„Wollen eine Vorzeigestadt werden“
„Wir haben in Linz eine starke Industrie, setzen in Zukunft sehr stark auf Wasserkraft. Wir haben auch die ,H2 Linz‘ -Initiative gegründet, wollen in dieser Hinsicht eine Vorzeigestadt werden“, so Wasserstoffexperte Dominik Greil, kurz vor der Abfahrt zur „Krone“. Der Bus kommt übrigens ohne Probleme 650 bis 750 Kilometer weit und ist innerhalb von 15 Minuten voll aufgetankt. Sieht so also der Bus der Zukunft aus? „Von der Technik her auf jeden Fall“, ist sich Stanek sicher. Bleibt nur noch die Frage der Finanzierung offen.

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