Schüler (22) starb

Tod bei Ausflug: Das ergaben die Ermittlungen

Wien
08.09.2022 13:53

In der Mittagshitze ist ein 22-Jähriger im Rahmen eines Ausflugs Ende Juni in Wien - wie berichtet - zusammengebrochen, hat einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten und ist noch an Ort und Stelle verstorben. Nun stellte die Bildungsdirektion, die den tragischen Fall überprüfte, fest, dass kein Fehlverhalten seitens der Schule festgestellt werden konnte. 

Der junge Mann hatte gemeinsam mit anderen Jugendlichen Ende Juni in der prallen Sonne auf einem Sportplatz trainiert. Die Berufsschulgruppe absolvierte ein Schnuppertraining bei den Vienna Vikings. Plötzlich brach er zusammen und starb trotz Einsatzes der Wiener Berufsrettung noch am Ort des Geschehens. 

Mitschüler erhoben Vorwürfe
Mitschüler des 22-Jährigen erhoben danach Vorwürfe gegen die Lehrkräfte. Sie sollen bei 35 Grad Celsius weder eine Pause vom Sport gemacht noch schattige Plätze aufgesucht haben dürfen. Die Bildungsdirektion kündigte daraufhin eine Überprüfung an, auch Lehrer wurden befragt.

Wie am Donnerstag gegenüber der APA bestätigt wurde, konnte kein Fehlverhalten festgestellt werden. Der Schüler hätte jederzeit mit der sportlichen Betätigung aufhören können, habe die Untersuchung ergeben, hieß es. Es gebe daher keinerlei Anhaltspunkte für dienst- oder strafrechtliches Fehlverhalten durch die Schule, hieß es.

Keine Obduktion
Auch über mögliche Vorerkrankungen sei nichts bekannt gewesen. Im entsprechenden Notfallblatt, das der Betroffene für die Schule ausgefüllt habe, sei kein entsprechender Eintrag vermerkt. Eine Obduktion wurde, wie berichtet, nicht durchgeführt. 

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