Sie spielte Opfern im Internet die große Liebe vor - und kassierte dann ab. Nun ging die 26-Jährige in Griechenland ins Netz.
Falsche Fotos, falscher Name, falsche Gefühle – über soziale Medien köderte sie bereits seit 2016 ihre Opfer, umgarnte sie und spielte ihnen die große Liebe vor. Bis die Verdächtige „ihre“ Männer an der Angel hatte und diese mit der Mitleidsmasche abkassieren konnte: Sie sei schuldlos in eine finanzielle Notlage gerutscht...
Rosarote Brille trübte Einschätzungsvermögen
Dass es sich um Betrug handelte, wollten die zahlreichen Opfer (vorrangig aus Österreich und Ungarn) durch die rosarote Brille nicht erkennen – und überwiesen Unsummen auf das Konto ihrer vermeintlichen Liebe. Wenig überraschend brach der Kontakt dann plötzlich ab.
Handschellen klickten in Thessaloniki
323.000 € soll die Venusfalle im Laufe der Jahre ergaunert haben. Als mutmaßliches Mitglied einer osteuropäischen Bande, die auch für unzählige Cyber-Erpresser-Angriffe auf Firmen verantwortlich sein soll. Im Zuge der internationalen Fahndung wurden der 26-Jährigen nun in der Innenstadt von Thessaloniki die Handschellen angelegt.
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