48-Jähriger lag nach Sturz mit offenem Unterschenkelbruch am Straßenrand. „Wunscherfüller“-Team leistete professionell Hilfe.
Es war ein Fahrfehler, der einen Motorradlenker (48) am Sonntag auf der Bundesstraße bei Grünau im Almtal schwer zu Sturz brachte. Der Mann zog sich dabei unter anderem einen offenen Unterschenkelbruch zu. Eine Autolenkerin versuchte zwar, via Handy eine Rettung zu organisieren, doch wegen eines Funklochs war das nicht möglich. Die Zeugin wusste allerdings, dass nur etwa vier Kilometer weiter eine Charity-Veranstaltung für den Verein Rollende Engel stattfand.
600 Biker hatten sich versammelt, um eine gemeinsame Ausfahrt zu machen. Die Frau fuhr hin, schlug Alarm. „Hilfe, Hilfe, einen Motorradfahrer hat es geschmissen“, rief sie und machte so auf sich aufmerksam. „Wir sind sofort mit unserer rollenden Intensivstation zum Unfallort gefahren, wo der Biker schwer verletzt am Straßenrand gelegen ist“, erzählt Florian Aichhorn, Vorstand der Rollenden Engel. Er selbst hat eine Notfallsanitäterausbildung, begleitet wurde er von weiteren drei medizinischen Spezialisten (Notfallsanitäter, Rettungssanitäter, Intensivschwester). „Wir mussten den Mann wegen seines offenen Bruches am Boden liegend betreuen. Wir haben ihn stabilisiert, verbunden und Zugänge für Fusionen gelegt“, so Aichhorn.
Etwa fünf Minuten später landete auch die Crew des Notarzthelikopters Martin 3. „Die Kollegen waren hocherfreut über die Vorbereitungsmaßnahmen.“ Gemeinsam wurde der Patient in den Heli geladen und ins Klinikum Vöcklabruck gebracht.










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