Auf der Festung Hohensalzburg treffen an diesem Wochenende Burgfräulein, Gaukler und Ritter aufeinander und laden Groß und Klein auf eine Reise in die Vergangenheit ein.
Das Wasser zischt als der mittelalterlich gekleidete Schmied das heiße Eisen zum Härten und Kühlen in die klare Flüssigkeit legt. Im Hintergrund prasselt ein Feuer und leise erklingt ein Dudelsack vom anderen Ende des Burghofs.
Auf der Festung Hohensalzburg wurden die Besucher an diesem Wochenende zu einem mittelalterlichen Treiben eingeladen. Bereits am Samstag konnten Familien Fechtvorführungen und verschiedene Handwerkskünste, wie Schmiede oder Papierschöpfer, hautnah erleben – und auch ihr Können beim Hufeisenwerfen und Stelzengehen unter Beweis stellen. Für die Kleinsten gab es eine Märchenerzählerin sowie Puppenspieler.
„Ich arbeite auf der Festung Hohensalzburg als Pädagogin und veranstalte Programme für Kinder“, sagt Edda Münch, die am Samstag als Burgfräulein verkleidet war. Die 30-Jährige schneiderte Kostüme für die jüngeren Festungsbesucher.
2,2 Millionen Gäste fahren jährlich auf die Festung
Das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, das aus dem 11. Jahrhundert stammt, zählt mit mehr als 7000m² bebauter Fläche zu den größten erhaltenen Burgen in ganz Mitteleuropa. Jährlich besuchen rund 2,2 Millionen Gäste mit der 130 Jahre alten Festungsbahn das historische Gebäude hoch über den Dächern der Mozartstadt.









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