Das große Ziel von Mercedes ist nach wie vor, ganz oben auf dem Podest zu stehen. Das macht Teamchef Toto Wolff unmissverständlich klar. „Wir haben immer noch die Ambition, dieses Jahr Rennen zu gewinnen. Und ich denke, wenn ich das in Budapest gesagt hätte, hätte man gesagt, na ja, das ist durchaus möglich. Wenn ich das jetzt sage, sehe ich wie ein Trottel aus.“
Denn trotz Updates konnte man beim Großen Preis von Belgien am Wochenende vor allem mit Red Bull überhaupt nicht mithalten. George Russell verpasste das Podest als Vierter knapp, Rekordweltmeister Lewis Hamilton schied aus. „Es gibt noch einige Rennstrecken, die unserem Auto viel besser liegen werden als Spa jetzt. Hoffentlich bekommen wir auch mal einen Samstag hin“, wird Toto Wolff von „motorsport-total.com“ zitiert.
In der Konstrukteurswertung liegen die „Silberpfeile“ 41 Punkte hinter dem Zweiten Ferrari auf Rang drei. „Ich denke, dass die Positionen so sind, wie sie einmal sind, zumindest zwischen den drei Top-Teams. Zweiter oder Dritter zu werden, macht für mich keinen Unterschied“, meint Wolff.
„Glückwunsch an Max und an Red Bull“
In den Gedanken des Österreichers spielt die nächste Saison bereits eine große Rolle. „Es gibt Fristen für die verschiedenen Teile des Autos, die in den nächsten Wochen ablaufen. Man muss sich auf ein Konzept für das Chassis, ein Aufhängungslayout, und so weiter festlegen“, schildert Wolff. Zur Dominanz von Weltmeister Verstappen sagt er: „Glückwunsch an Max, wie er die Dinge angeht, und an Red Bull.“
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