Rapids gebuchter AUA-„Vogel“ nach Baku war natürlich auch sofort voll. Ein Fan kam zu spät, will sich aber den „Länderpunkt“ am Kaspischen Meer nicht nehmen lassen.
Er fliegt jetzt auf eigene Faust via Budapest und Abu Dhabi, also die Arabischen Emirate, ins 2800 Kilometer entfernte Baku. „Klassischer Europacup“, schmunzelt Heli Mitter von Rapids Klubservice über den kostspieligen Umweg. Die Karte für den Gästesektor kostet dafür nur 1,50 Euro.
Knapp 100 Anhänger werden die Feldhofer-Truppe nach Baku begleiten. Rapid ist es tatsächlich gelungen, auch einen eigenen Fan-Charter auf die Beine zu stellen. In Flugchaos-Zeiten wie diesen alles andere als selbstverständlich. So landete Gzira United, Wolfsbergs heutiger Quali-Gegner, in zwei Etappen in Klagenfurt. Ein Teil am Sonntag via Triest, der Rest erst am Montag über Treviso. Aber nicht die Fans der Malteser, die Spieler mussten „Linie“ fliegen.
Aber so erlebt er eine Premiere. Noch nie traf Rapid auf einen Klub aus Aserbaidschan. Die Austria (1995), Ried (2007), Salzburg (2014) und die Admira (2016) hatten schon das Vergnügen - keiner ist gescheitert. Aber die Bullen zitterten, verloren gegen Karabach Agdam auswärts 1:2, siegten daheim 2:0. Gegen jenen Klub, der zuletzt Franco Fodas FC Zürich aus der Champions-League-Quali warf. Und Neftci Baku, der Vize, soll mit dem Meister auf Augenhöhe sein …
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