Altach gegen Wolfsberg gab es in der Bundesliga schon 24 Mal. Das Duell Lukas gegen David Gugganig feierte heute - womöglich - die Premiere. Womöglich, weil nur der Altacher Lukas in der Innenverteidigung gesetzt ist, David wird sich vorerst wohl mit der Reservistenrolle bei Wolfsberg begnügen müssen.
Fix ist hingegen das Heimdebüt von Altach-Trainer Miroslav Klose, dabei setzt der Weltmeister von 2014 auf Fan-Unterstützung: „Die Fans waren in meiner ganzen Karriere ein wichtiger Faktor, das wird sich auch in Altach nicht ändern“, sagt Klose vor dem ersten Heimspiel. Dass er am liebsten erfolgreich gestalten würde. Dafür hat der Deutsche viele Überlegungen in Richtung Aufstellung angestellt.
Die Elf, die in Hartberg 1:2 verloren hat, wird mit Sicherheit verändert. An welchen Positionen, Herr Klose? „Lasst Euch am Spieltag einfach überraschen“, hält sich der 44-Jährige bedeckt. Grund zur Umstellung hat Klose nach dem Spiel in Hartberg vor allem in der Defensive. Wen der Bannstrahl des Trainers trifft, ist offen, wer nachrückt auch.
Erstmals gegeneinander
Lukas Gugganig ist gegen seine Kärntner Landsleute wohl gesetzt. In der Woche vor dem Spiel gab es das eine oder andere Telefonat zwischen den beiden Brüdern. Zuletzt zusammen gespielt haben die beiden 2015 beim FC Liefering, gegeneinander aber noch gar nie. Da könnte - falls David eingewechselt wird - die eine oder andere heikle Situation entstehen, die unangenehm sein könnte. Da legt sich Lukas aber klar fest: „Falls David durchbricht, würde ich ihn, wenn es notwendig ist, auch foulen.“
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