Rauchmelder defekt
Mehrere Tote bei Brand in Moskauer Hochhaus
Bei einem Brand in einem Hochhaus im Südosten Moskaus sind in der Nacht auf Freitag mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere seien verletzt ins Krankenhaus gekommen, teilten Ermittler mit. Das Feuer brach nach Angaben der Rettungsdienste im Erdgeschoss des 15-stöckigen Gebäudes aus, in dem sich ein Hostel befand.
Der Rauchmelder habe nicht funktioniert, und Gitterstäbe an den Fenstern hätten die Menschen an der Flucht gehindert. Mehr als 200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge handelt es sich bei allen acht Todesopfern offenbar um Migranten, deren Staatsangehörigkeit noch geklärt werden müsse.
Feuer brach im Erdgeschoss aus
Ob es sich um eine Unterkunft für ausländische Arbeiter handelt, war zunächst unklar. In den Berichten hieß es unter Berufung auf das Katastrophenschutzministerium, der Brand sei im Erdgeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Dann hätten sich die Flammen in drei Räumen sowie einem Flur auf insgesamt 150 Quadratmetern ausgebreitet.
Die russische Justiz ermittelt wegen Missachtung der Sicherheitsauflagen. Diesbezügliche Mängel waren bereits bei Kontrollbesuchen 2019 und im Juni dieses Jahres aufgefallen. Es sei ein Strafverfahren wegen unzureichender Sicherheitsvorkehrungen eingeleitet worden, heißt es.













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