Speziellere Fußball-Kost! Die ist betreffend der Wüstenkicker - wie der zuletzt eine Saison lang in den Arabischen Emiraten spielende LASK-Neuzugang Robert Zulj weiß - sogar wortwörtlich zu nehmen. Alle im SPA Resort Therme Geinberg servierten Lebensmittel und Speisen müssen laut der arabischen Esskultur halal sein.
Die beinhaltet dazu zwar auch hierzulande problemlos erhältliche, aber in unserer Küche dennoch nicht unbedingt gebräuchliche Gewürze wie Baharat. „Zudem soll das Essen auch eine für uns eher ungewohnte Schärfe haben“, weiß mit Heinz Rosenauer der Mitorganisator und Erfinder des OÖ-Fußball-Tourismus.
Der nun erstmals zwei Scheich-Klubs an Land zog: Von heute bis zum 29. Juli kommt mit Al-Wahda FC jener Verein mit 60 Personen ins Innviertel, bei dem Österreichs Ex-Teamchef Josef Hickersberger von 2008 bis 2013 gleich dreimal Trainer war. Von 31. Juli bis 20. August wird es dann mit al-Ain für den Fußball-Meister der Emirate Thermenland satt Wüstensand heißen.
Klub-Personal unterstützt Hotel-Küche
Gleiches gilt dann erneut für einen Klub-Koch. Im Gegensatz etwa zu Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt, dessen Management nur einen Speiseplan ins Hotel Dilly nach Windischgarsten geschickt hatte, werden die Scheich-Klubs Personal zur Unterstützung der Hotel-Küche dabei haben. „Das macht es aber allen leichter“, weiß Rosenauer, der dem SPA Resort jedoch noch eine Forderung der beiden Vereine übermitteln musste: Sie benötigen im Hotel einen Gebetsraum!
Seminarraum wurde umfunktioniert!
Eine Bitte, die Neo-LASK-Profi Robert Zulj wohl auch nicht überraschen dürfte. Das Hotel hat dieser Wunsch jedenfalls zumindest vor keine großen Probleme gestellt. Kurzerhand wurde ein Seminar- in einem Gebetsraum umfunktioniert.














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