Schlimmer geht´s sportlich fast nimmer - in puncto Benehmen tiefer aber leider wohl immer! Als ob es nicht gereicht hätte, dass sich der SK Vorwärts im ÖFB-Cup gegen den eine Stunde lang nummerisch unterlegenen Drittligisten WSC Hertha blamieren sollte, fielen beim 0:1 auch noch Fans des Zweitligisten völlig aus der Rolle, indem sie mit sexistischem Gegröle die Masseurin der Welser beleidigten . . .
Selbst wenn’s für die 150 Vorwärts-Fans in der Welser HOHO-Arena etwas zu feiern gegeben hätte, diese Prolo-Gesänge hätten sie sich sparen können. Als die WSC-Hertha-Masseurin – deren Namen wir hier weglassen – in der 65. Minute den am Rücken liegenden Keeper Indir Duna am Rasen länger behandeln musste, stimmte der Anhang ein sich wiederholendes Gegröle mit tief sexistischem Inhalt an.
Ebenso schlimm: Obwohl Steyrs Betreuerbank keine 40 Meter entfernt und auf der auch Jürgen Tröscher war, schritt niemand ein. „Ich hab’s nicht gehört", verteidigte sich der Klubmanager des Zweitligisten nach dem auch sportlich peinlichen Aus. Bei dem der Drittligist nach Gelb-rot für Erol Zümrüt (33.) eine knappe Stunde nummerisch unterlegen gewesen war.
Goldtor in der 15. Minute
Aber bereits da hatte mit WSC Hertha der Außenseiter dank dem Stadlmann-1:0 (15.) nicht unverdient geführt, ehe es im Finish auch Glück brauchte.















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