Als Neo-Stürmer Christian Auer in der 1. Spielminute die Schwazer mit 1:0 in Führung brachte, hing für die Tiroler der Himmel voller Geigen, aber der LASK schlug cool zurück und feierte in er ersten Cup-Runde einen klaren 9:1-Erfolg.
Das Cup-Match in der Silberstadt-Arena hatte noch keine Minute auf der Uhr, da durften zwei Neulinge in ihrem ersten Pflichtspiel für Schwaz die Faust ballen. Neo-Coach Martin Hofbauer an der Outlinie, der neue Goalgetter Christian Auer (von Absam) am Platz.
Mit einem herrlich gespielten Angriff hatten die Tiroler den Favoriten aus Linz völlig überrascht. Michael Knoflach spielte den Ball ideal in die Mitte, Auer (24) musste ihn nur noch über die Linie schieben. Das nennt man dann wohl einen Traumstart.
Gegentreffer als Wachrüttler
45 Minuten später war der Traum schon geplatzt. Der LASK machte gehörig Dampf. Der Gegentreffer war ein noch besserer Wachrüttler gewesen, als Didi Kühbauers Zurufe.
Angriff um Angriff rollte auf die Schwazer zu. Und durch Treffer von Nakamura (Schuss in die Kurze, 17.), Stojkovic (Kopfball, 24.) und Ljubicic (Schuss von der Strafraumgrenze, 44.) führten die Gäste bei Halbzeit verdient und gemütlich mit 3:1. Und Trainer Kühbauer musste sich lediglich über seine eher nachlässige Abwehr bei den (wenigen, aber gefährlichen) Gegenstößen der Hausherrn ärgern. Beweis für die Gelassenheit von „Don Didi“: Kurz vor Anpfiff der zweiten Halbzeit war der LASK-Trainer noch zu einem Selfie bereit!
Kein Gegenmittel mehr
Seine Burschen enttäuschten ihn nicht. Marin Ljubicic baute mit seinen Toren zwei (54.) und drei (56.) die Führung auf 5:1 aus. Und als dann Goiginger per Doppelpack auf 7:1 erhöhte (65.) und Jovicic noch einen achten Treffer beisteuerte (79.), wurde aus dem Traum der ersten Minute doch das, was man einen Albtraum nennt. Mit dem Schlusspfiff erzielte Schmidt dann den Endstand.














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