Vorarlberg ist in Sachen E-Autos in Österreich das Maß aller Dinge. Im internationalen Vergleich hinkt aber auch das Ländle weit hinterher.
Noch vor wenigen Jahren waren Elektroautos echte „Exoten“, mittlerweile gehören sie zum Straßenbild. Das gilt insbesondere für Vorarlberg: 17,7 Prozent der im ersten Halbjahr 2022 neu zugelassenen Pkw werden zu 100 Prozent mit der „Kraft aus der Steckdose“ angetrieben - das ist der höchste Wert in Österreich. Abgeschlagen auf Rang zwei liegt Salzburg, wo die E-Autos auf einen Anteil von 15,6 Prozent kommen. Auffallend: In Vorarlberg gibt es zwischen den einzelnen Regionen kaum Unterschiede, die E-Mobilität ist also längst kein urbanes Phänomen mehr.
Die Hersteller bringen immer mehr E-Pkw-Modelle auf den Markt, damit steigt die Auswahl. Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor kann bei Neuwagen noch vor dem Jahr 2030 gelingen. Das wäre aus energie- und klimapolitischer Sicht gut und wichtig.
Lina Mosshammer, Verkehrsclub Österreich (VCÖ)
Fakt bleibt aber auch, dass selbst Vorarlberg im Vergleich zu den internationalen Vorreitern weit hinterherhinkt. So werden etwa in Norwegen bereits drei von vier Neuwagen mit Strom betrieben. Um den Rückstand aufzuholen, plädiert VCÖ-Expertin Lina Mosshammer für eine Abschaffung der Steuerbegünstigungen für Firmenwagen, die Diesel oder Benzin verbrennen. Gestrichen gehöre auch die Kaufförderung für Plug-In-Hybrid-Pkw, da deren realer CO2-Ausstoß weit höher sei, als von den Herstellern angegeben.








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