10.07.2022 21:25 |

Projekte leiden

Die Teuerung belastet viele Kärntner Gemeinden

Die Preisexplosionen bekommen auch die Gemeinden zu spüren. Viele Projekte müssen zum Teil verschoben werden.

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Die Teuerungswelle wird für die Gemeinden zu einer immer größeren finanziellen Belastung. Harald Jannach, der Bürgermeister von Frauenstein, rechnet vor: „Es gibt in allen Bereichen Verteuerungen. So ist etwa der Preis für Asphalt im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent gestiegen!“ Für Gemeinden seien viele Projekte nicht mehr kalkulierbar, manche Vorhaben nicht mehr finanzierbar.

Probleme bei Neuanschaffungen
In Frauenstein werden sich der Bau des neuen Rüsthauses samt Gemeinschaftsraum und die Neugestaltung des Ortsplatzes voraussichtlich um mehr als 20 Prozent verteuern. Jannach: „Probleme gibt es auch bei er Neuanschaffung eines bereits bestellten Einsatzfahrzeuges für unsere Feuerwehr.“ Der Landesfeuerwehrverband habe mitgeteilt, dass die Firma, die den Aufbau durchführt, aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation keine Angebote lege und eine Preisanpassung begehre.

Lieferverzögerungen 
Ähnliche Probleme gibt es laut Jannach auch bei der Anschaffung eines neuen Lkws für den Bauhof: „Die vereinbarte Lieferung wurde immer wieder verschoben und soll jetzt Ende August erfolgen.“

Preisexplosion im Straßenbau
Eine wahre Preisexplosion gebe es beim Straßenbau: „Eine Tonne Asphalt kostete im Vorjahr 16,76 Euro, heuer bereits 25,96 Euro!“ Zusätzlich würden die immens gestiegenen Treibstoffkosten die Budgets des Bauhofes und der Feuerwehr stark belasten.

 Kärntner Krone
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