Kenianer Kipngeno holt Premierensieg bei 22. Glockner-Berglauf. Koch gewinnt Olympia-Duell mit Karl. Zukunft des Events offen.
Frische acht Grad, böiger Wind! Die Zielankunft beim 22. Großglockner Berglauf auf der Franz-Josefs-Höhe war was für Wintersportler. Ex-Adler Martin Koch und Snowboard-Ass Benjamin Karl lieferten sich einen Kampf der Olympiasieger.
Der Villacher kam in 1:49:31 Stunden ins Ziel, scherzte: „Der Benni ist vermutlich eh erst beim Stausee.“ Knapp zwei Minuten später lief Karl – trotzdem voll zufrieden – vor vielen Fans ins Ziel.
Profis starteten zum Schluss
Erst danach, im letzten Startblock, ging’s voll zur Sache, starteten in Heiligenblut die Profis ins Weltcuprennen - und ließen es krachen! Früh liefen die späteren Top 3 davon - den Streckenrekord im Visier.
Am Rekord knapp vorbei
Trotz Wind gab es fast die Sensation: Der Kenianer Patrick Kipngeno, der regelmäßig mit dem „run2gether“-Team in Kals am Großglockner trainiert, setzte sich bei seiner Glockner-Premiere bei Kilometer 8 ab - und verpasste den Rekord in 1:08:22 um nur vier Sekunden. „Das war ein irres Spektakel“, staunte Organisator Julius Rupitsch.
Manuel Innerhofer (Sbg) wurde als Fünfter bester Österreicher, Skibergsteiger Christof Hochenwarter (Hermagor) als Siebenter bester Kärntner.
Zukunft ist noch offen
Ob es 2023 wieder auf den Glockner geht? „Es gibt noch keinen Termin. Die Gespräche mit den lokalen Partnern und dem Tourismus laufen“, so Rupitsch.















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