Von der Gründung weg sollte die EU nicht nur ein Friedensprojekt, sondern vor allem auch eine starke Wirtschaftsregion werden. Es dauerte, bis man endlich befand: Innerhalb angemessener Frist wollte man die USA einholen, die Voraussetzungen seien günstig.
Heute weiß man: Da hat eine Maus die Fäuste im Sack geballt. Das Gegenteil war der Fall: Europa hat sich in seinen eigenen Problemen verstrickt und osteuropäische Mitglieder aufgenommen, die das Geld aus Brüssel gerne nehmen, sich sonst aber keineswegs als „Klubmitglieder“ verhalten. Sie drehen den EU-Granden immer wieder eine lange Nase und machen, was sie wollen.
Und wie stark ist Europa wenigstens wirtschaftlich geworden? Es gibt keine gemeinsame Energiebeschaffung, es gibt keine europäische Armee, Asien hingegen gibt Gas, und die USA rücken immer weiter in die Ferne. Die Dominanz der US-Konzerne hält an: Neun von zehn der wertvollsten Unternehmen haben ihren Sitz in den USA - und es findet sich KEIN europäisches Unternehmen unter den Top Ten.
Im Ranking der wertvollsten Unternehmen der Welt führt Saudi Aramco vor Apple, gefolgt von weiteren acht US-Konzernen: Microsoft, Alphabet (Google), Tesla, Berkshire Hathaway (Warren Buffet), United Health, Johnson & Johnson sowie Meta (Facebook). Das wertvollste europäische Unternehmen ist Nestlé auf Rang 20. Von den aktuell besten 23 Technologieunternehmen im Top-100-Ranking haben 17 ihren Hauptsitz in den USA, vier in Asien und nur zwei in Europa. Wo bleibt für uns das Ziel?














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