Trotz rascher Hilfe

Zwei Badeunfälle, die tragisch ausgegangen sind

Leider zwei Badeunfälle ohne Happy End: Taucher fanden im Attersee eine tote Schwimmerin (69) aus Deutschland. Und eine Wasserretterin aus Nußdorf am Attersee leistete in Kroatien-Urlaub einem Ertrunkenen Erste Hilfe.

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Zwei Stunden lang war eine deutsche Urlauberin (69) bereits abgängig, als sie am Mittwoch kurz vor 18 Uhr als vermisst gemeldet wurde. Fast zeitgleich wurde sie zufällig von zwei tschechischen Tauchern in Steinbach am Attersee etwa 20 Meter vom Ufer entfernt in einer Tiefe von zwölf Metern gefunden und ans Ufer gebracht. Der Arzt konnte nur mehr den Tod der Schwimmerin feststellen.

Beim Urlaub in Istrien
Ganz ähnlich war es bei einem weiteren Badeunfall mit oberösterreichischer Beteiligung: Michelle Goldmann (33) ist seit 20 Jahren Mitglied bei der Österreichischen Wasserrettung in Nußdorf/Attersee. Derzeit urlaubt sie mit Ehemann Florian in Istrien. Bei einem Spaziergang am Mittwoch beobachtete Michelle zwei Männer, die einen Leblosen aus dem Wasser zogen. Sie und ihr Mann reagierten sofort und leisteten Erste Hilfe. Der Senior hatte keine Atmung und keinen Puls mehr. Fast eine Dreiviertelstunde wechselten sich sechs Personen bei der Herzdruckmassage ab. Doch der Mann war nicht zu retten.

Bereitschaft zum Helfen
„Bereitschaft zum Helfen und die Fähigkeit, diese Hilfe kompetent leisten zu können, sind für viele Mitglieder der Wasserrettung Beweggründe sich freiwillig und unentgeltlich zu engagieren. Auch im Ausland und im Urlaub“, sagt dazu Martin Eberl, Vize-Landesleiter der Österreichischen Wasserrettung.

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