„Sie war sein Ein und Alles“, weiß der Verteidiger über die große Liebe eines 40-Jährigen aus dem Mühlviertel in Oberösterreich. Die Liebe hielt auch an, als sich die Frau von ihm trennte und brachte den verletzten Galan nun schon zum zweiten Mal wegen beharrlicher Verfolgung vor den Richter.
Fast ein Jahr lang soll er mehrfach einen Peilsender am Pkw seiner Ex-Lebensgefährtin angebracht haben, um sie danach zu verfolgen. Eine Rose, die er auf ihrem Auto ablegte, Süßes oder Orchideen waren dagegen noch harmlos. Im Februar 2022 legte er mit ihren Daten ein Fake-Facebook-Profil an, in dem er angab: „Will nichts Ernstes, will nur Sex.“
„Wird Zeit, wirklich damit aufzuhören“
Bei der Polizei legte der Liebeskranke schließlich ein Geständnis ab, das ihm beim Prozess in Linz als Milderungsgrund angerechnet wurde. Waren es beim ersten Mal zwei Monate bedingt, so wurde nun zu vier Monaten bedingt und 1800 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt. „Jetzt wird es Zeit, wirklich damit aufzuhören“, gab der Richter dem Stalker mit auf dem Weg.















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