Einkommensverluste

Mehr als jeder Dritte hat finanzielle Probleme

Österreich
05.07.2022 14:41

Die letzten Krisenmonate sorgten bei vielen Landsleuten für eine Verringerung des Haushaltseinkommens. Im ersten Quartal 2022 verzeichneten 35 Prozent der 16- bis 69-Jährigen gegenüber den vergangenen zwölf Monaten Einkommensverluste. Hingegen dazu gab jede fünfte Person Einkommensgewinne bekannt. Dies teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. 

Mehr als jede dritte Person in Österreich verzeichnete für das vergangene Jahr Einkommensverluste. 36 Prozent der Betroffenen führten dies auf Faktoren wie eine Arbeitszeitverringerung, ein gesunkenes Einkommen oder einen Arbeitsplatzverlust zurück. 21 Prozent meinten, die derzeitige Inflation sei der Hauptgrund für ihr verringertes Einkommen.

Finanzielle Schwierigkeiten für Einkommensschwache
Fast die Hälfte der Personen mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1000 Euro gaben an, wegen ihrer Einkommensverluste zu kämpfen zu haben. 13 Prozent aller in etwa 800.000 befragten Erwachsenen in Österreich fanden es „schwer“ oder „sehr schwer“, mit ihrem Haushaltseinkommen ihre laufenden Ausgaben zu tätigen.

Unter Menschen mit einem Nettoeinkommen von weniger als 1000 Euro pro Monat, gab dies ein Drittel der Befragten an. Ein weiteres Drittel dieser Einkommensklasse gab an, „etwas Schwierigkeiten“ dabei zu haben, mit ihrem Gehalt auszukommen.

Auch was die Urlaubsplanung betrifft, haben einige Österreicherinnen und Österreicher in diesem Jahr Probleme. Insgesamt betrachten 23 Prozent den jährlichen Urlaub als momentan nicht leistbar. Unter den Einkommensschwachen waren dies wiederum mit 48 Prozent fast die Hälfte der Befragten.

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