04.07.2022 16:12 |

100 Fälle pro Tag

Waldbrände in Südosteuropa: Mehrere Orte evakuiert

Im Südosten Europas nimmt die Zahl der Waldbrände zu. In Griechenland tobten die Flammen von Sonntag auf Montag unter anderem im Norden der Halbinsel Peloponnes. Mehrere Ortschaften wurden vorsorglich evakuiert. Die griechische Feuerwehr meldet rund 100 Brandfälle pro Tag. Im vergangenen Jahr verbrannten nach einer massiven Hitzewelle und Trockenheit landesweit Zehntausende Hektar Wald. Auch in Kroatien und Albanien gab es Waldbrände.

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Zwar wird in Griechenland nicht jedes dieser Feuer zu einem Großbrand, aber die Alarmbereitschaft ist auch wegen des vielerorts starken Windes hoch. Heuer helfen in Griechenland wegen der heftigen Brände im vergangenen Jahr Feuerwehrkräfte aus anderen EU-Ländern, um die Feuer möglichst von Beginn an einzudämmen.

15 Hektar Eichenwald in Flammen
Nahe dem zentralkroatischen Ort Novak stand am Wochenende ein 15 Hektar großer Eichenwald in Flammen. Die Feuerwehr setzte neben Fahrzeugen Hubschrauber zum Löschen ein. Auf der Adria-Insel Brac bei Split brannte ein Hektar Vegetation aufgrund der Trockenheit. Auslöser war hier laut kroatischen Medienberichten ein brennendes Auto am Straßenrand.

Trockenheit, Hitze und starker Wind
In Albanien gab es zuletzt mindestens sechs Brandherde, begünstigt durch Trockenheit, Hitze und starken Wind, wie albanische Medien berichteten. Betroffen waren unter anderem die Umgebung der Adria-Hafenstadt Vlora, wo Oliven- und Obstgärten in Gefahr waren, aber auch Waldstücke im Landesinneren bei Kruja. Landesweit verbrannten insgesamt 30 Hektar Vegetation. Stellenweise näherten sich die Flammen auch Dörfern.

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