30.06.2022 16:00 |

Leitinger-Comeback

Roli gesteht: „Schmerzen waren um einiges größer“

Roland Leitinger kehrte als Jung-Ehemann beim Kurs in Kaprun zurück in seine aufgestockte RTL-Trainingsgruppe. Der 31-Jährige zog die Lehren nach dem dritten Kreuzbandriss, plant im August das Schnee-Comeback und hat Sölden im Hinterkopf.
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Nach der Hochzeit mit seiner Simone Mitte Mai war Roland Leitinger in den Flitterwochen auf Rhodos. In dieser Woche kehrte der Pinzgauer in seine RTL-Trainingsgruppe um Mike Pircher beim Kurs im „Tauernspa Kaprun“ zurück. Es ist der erste offizielle Schritt zurück zum Comeback nach seinem dritten Kreuzbandriss. Den hatte er kurz nach Platz zwei zum Saisonstart 2021 in Sölden erlitten.

Das psychische Tief ist überwunden
„Die Schmerzen nach der OP waren um einiges größer als bei den Verletzungen davor. In den ersten fünf Monaten ist vom Gefühl her wenig weitergegangen. Aber das psychische Tief ist überwunden, das Knie rebelliert nicht mehr viel“, ist der 31-Jährige aus St. Martin/Lofer wieder guter Dinge.

Zeit zum Grübeln hatte er zuletzt viel. „Vor allem habe ich darüber nachgedacht, was ich besser machen kann, dass so etwas nicht mehr passiert.“ Die Erkenntnis?

Leitinger plant keine Parallel-Bewerbe mehr
„Du kannst dich nur so gut wie möglich körperlich vorbereiten und gewisse Risiken minimieren.“ So ist da die Überlegung, den Parallel-Bewerb zu streichen. Passiert ist seine dritte schwere Knieverletzung im November beim Training fürs Parallel-Rennen in Lech/Zürs.

Wichtig ist, dass er nun wieder die physischen Voraussetzungen erreicht, um rennfahren zu können. Das ist frühestens im August in der Schweiz geplant. Sölden im Oktober? „Das war mein Langzeitziel am Beginn der Verletzung“, hat Roli den Auftakt der WM-Saison ganz klar im Hinterkopf.

Auch Neo-Herrenchef Pfeifer ist guter Dinge
Neo-Herrenchef Marko Pfeifer stockte die Gruppe von vier auf sechs Mann auf. Neben Leitinger gehören Stefan Brennsteiner, Christian Hirschbühl, Dominik Raschner sowie Patrick und Lukas Feurstein dazu. Leitinger traut er Sölden zu. „Er hat mit einem Podium aufgehört. Wenn er fit ist, brauchen Leute mit seiner Erfahrung nicht lange. Ein paar qualitativ gute Tage auf Schnee, dann kann’s schnell gehen.“

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