26.06.2022 10:46 |

Extreme nehmen zu

Hagel, Hitze und Blitze: Lebensgefahr Wetter!

Hagelstürme, Tornados sowie reißende Fluten und Blitzgewitter richten riesige Schäden in der Natur an. Doch immer öfter sterben auch Menschen durch die Kraft der Urgewalten.

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So sehr Schutzbauten, Dämme oder Hochwassersperren die Kräfte der Natur zähmen sollen, so schnell werden die von Menschenhand errichteten Barrieren wieder zerfetzt - wenn die Unbändigkeit der Naturgewalt wie mit einer Riesenfaust erbarmungslos zuschlägt. So etwa im vorigen Sommer, als eine Wasserwalze durch halb Österreich rollte: Hallein, Salzburg und Kufstein wurden von der fürchterlichen Flutapokalypse heimgesucht.

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Die Klimakrise führt zu Extremwetterereignissen. Und Hitzewellen fordern schon mehr Todesopfer als der Straßenverkehr.

Johannes Wahlmüller GLOBAL-Klimaexperte

Aus plätschernden Bächen werden Schlammmoloche
Schaurige Kraft der Elemente, in denen Menschen von Wasser- und Geröllmassen in den Tod gerissen werden. Zumeist unterschätzen viele die Urkräfte. Wenn aus lieblich plätschernden Bächlein binnen Minuten tosende turmhohe Schlammfluten werden. Ein Schicksal, das bei der letzten Flutkatastrophe in Saalbach-Hinterglemm (Salzburg) einen Einheimischen ereilt hat. Denn als sich der malerische Touristenbach der Saalach blitzartig in einen zerstörerischen Schlammmoloch verwandelt hatte, war es für den Mann zu spät, um aus dem Gefahrenbereich zu fliehen.

Doch auch die Hitze wird oft unterschätzt. Wenn Sahara-Temperaturen das Atmen zur Qual machen, aber Unbelehrbare dennoch im prallen Sonnenschein arbeiten: etwa Häuslbauer, die die Zeit nutzen wollen, oder Hobbygärtner, die nicht von ihren Pflanzen lassen können. Deshalb die Warnung vor allem an alle betagten Österreicher: Unterlassen Sie schweißtreibende Tätigkeiten bei Hitze im Freien!

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Bei Wahrnehmung von Donner ist ein Gewitter weniger als zehn Kilometer entfernt. Dann gilt es sich zu schützen.

Wichtige Blitzschutz-Information

Blitzschläge können ebenso fatal enden. Statistisch gesehen geht diese Gefahr dank der Schutzeinrichtungen aber zurück. Starben in den 1960er-Jahren noch bis zu 40 Menschen durch einen Blitz, so sind nun jährlich „nur“ vier Tote zu beklagen. Einschlag-gefährdet: einzeln stehende Bäume, Waldränder, Deiche, Holzmasten von Freileitungen.

Christoph Matzl
Christoph Matzl
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