22.06.2022 16:40 |

Im Vergleich zu 2021

Jungen ist ein Vollzeitjob weniger wichtig

Nur jeder zweiten Person zwischen 14 und 29 Jahren ist ein Vollzeitjob wichtig. Im Vorjahr waren es noch 60 Prozent. In einer aktuellen Studie rangiert der Beruf auf dem vierten Platz der bedeutendsten Lebensbereiche junger Menschen, hinter Familie/Partnerschaft, Hobbys/Freizeit und Freunden sowie Freundinnen.

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Weiter hinten liegen Nachhaltigkeit, sportliche Betätigung und Politik. „Corona hat sich als Brandbeschleuniger erwiesen. Wir sind bereits im ‘War for Talents‘ und müssen darauf reagieren“, sagte Leitbetriebe Austria-Geschäftsführerin Monica Rintersbacher am Mittwoch. Sie bezog sich dabei auf den Fachkräftemangel und den dadurch bedingten Wettbewerb von Unternehmen um Nachwuchstalente. Jugendliche können heute mehr Forderungen stellen als die Babyboomer-Generation, die nach und nach in Pension geht. Einen ausgeschriebenen Job würden laut der Umfrage von Leitbetriebe Austria und Market Agent unter 1000 Befragten ein gutes Gehalt, flexible Arbeitszeiten und eine Vier-Tage-Woche attraktiv machen. Weitere Kriterien sind interessante Tätigkeiten und kurze Anfahrtswege.

Homeoffice kommt gut an
Einen hohen Stellenwert genießt auch Homeoffice, weil sich viele Befragte wünschen, den Arbeitsort frei zu gestalten. Selbiges gilt für die Arbeitszeit. Weniger wichtig ist Menschen zwischen 14 und 29 Jahren heute ein Vollzeitjob. Der Wunsch nach Teilzeit nimmt zu. 38 Prozent überlegen sich, in ihrem Berufsleben etwas zu verändern. Zudem will ein Fünftel maximal zwei Jahre beim aktuellen Arbeitgeber bleiben.

Lehre hat positives Image
Positiv ist der Umfrage nach das Image der Lehre. „Fast zwei Drittel haben in ihrer eigenen Wahrnehmung ein sehr positives Bild von Lehre“, sagte der Geschäftsführer von zukunft.lehre.österreich, Mario Derntl. Allerdings sei das in der Gesellschaft noch nicht angekommen. Hier müsse das „falsche Bild von verstaubten Lehrwerkstätten und schlechtem Gehalt zurechtgerückt werden.“ Ungefähr jeder zweite junge Mensch in Österreich entscheidet sich dazu, eine Lehre zu absolvieren. In den westlichen Bundesländern ist der Zuspruch stärker, im Osten ist es weniger als jede beziehungsweise jeder dritte Jugendliche.

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