Katastropheneinsatz

150 Soldaten kämpfen gegen Schlamm und Geröll

Steiermark
12.07.2011 10:13
Die Hunderten Feuerwehrleute, die derzeit im Raum Oberwölz im Katastropheneinsatz sind, werden seit Montag von 150 Pionieren des Österreichischen Bundesheeres unterstützt. Die Soldaten aus Kärnten und der Steiermark sollen nicht nur bei den Aufräumungsarbeiten helfen, sondern auch eine Brücke bauen.

Der Assistenzeinsatz soll mindestens zwei Wochen dauern, bei Bedarf kann das Personal verstärkt und schweres Pioniergerät angefordert werden. Mittlerweile ist die Innenreinigung der Häuser abgeschlossen: "Seit Montag wird der Schlamm weggeräumt, der aus den Häusern geschaufelt wurde. Es wird auch der Sperrmüll entfernt. Dabei helfen uns die einheimischen Bauern mit ihren Traktoren", berichtete Thomas Meier vom Landesfeuerwehrband.

Kurt Kalcher, der Leiter der Katastrophenschutzabteilung des Landes, ist derzeit in Sachen "Soforthilfe" unterwegs: "Es gibt einige Fälle, bei denen man von absoluter Existenzgefährdung sprechen kann. Da muss man schauen, dass diese Menschen auf schnellstem Weg unterstützt werden." Kalcher weiß, warum das Unwetter derart verheerende Folgen hatte: "Am Schießeck bei Oberwölz sind 142 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das ist ein absoluter Spitzenwert. Und im Tal hat es ebenfalls stark geregnet..."

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