Salzburg und Co.

Liga-Finish: Wer warum wie international spielt

Fußball National
16.05.2022 10:56

Noch eine Runde in der österreichischen Fußball-Bundesliga! Wer in der kommenden Saison wann warum wie international spielt? Wir erklären‘s.

  • Die Bullen dürfen wieder einmal jubeln - nicht nur über den neunten Meistertitel in Serie, sondern auch über Millionen aus der Königsklasse. Der Meister der Bundesliga, also Salzburg, spielt in der kommenden Saison fix in der Meistergruppe der UEFA Champions League.
(Bild: GEPA)
  • Auch Sturm Graz darf schon seit Wochen fürs internationale Geschäft planen. Der Vizemeister - als solcher stehen die “Blackies“ fest - startet in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League, und zwar über den sogenannten Liga-Weg. Wollen die Grazer in die Gruppenphase, müssen sie zwei Runden überstehen: eben die dritte Quali-Runde und dann das Play-off.
(Bild: Pail Sepp)
  • Fix im internationalen Geschäft steht seit dem 2:1-Auswärtssieg in Klagenfurt am Sonntag auch die Wiener Austria. Dank des “Dreiers“ in Kärnten schob sich die Truppe von Manfred Schmid sogar an Lokalrivale Rapid vorbei auf Platz drei. Können die Veilchen diesen Rang auch nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag daheim gegen Sturm Graz halten, spielen sie im Play-off zur UEFA Europa League. Wird diese eine Quali-Runde überstanden, spielt Violett in der EL-Gruppenphase. Und selbst wenn nicht, ist ein Gruppenphase-Ticket fix: jenes in der Conference League, in der die Ausgeschiedenen aus der dritten EL-Quali-Runde aufgefangen werden. Auch positiv für die Austria: Ein internationales Ticket ist ohnehin schon ihr fix, weil sich ihre Tabellenverfolger Rapid und WAC in der letzten Runde Punkte wegnehmen.
(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
  • Der Vierte in der Saisonabschluss-Tabelle startet in der dritten Quali-Runde zur Conference League. Aktuell wäre das der SK Rapid, der vor dem letzten Spieltag einen Punkt hinter Lokalrivale Austria rangiert. Noch ist für die Hütteldorfer von Platz drei, also einem EL-Qauli-Ticket, bis Platz fünf alles möglich, zumal es in der letzten Runde gegen den punktegleichen Verfolger WAC geht.
(Bild: GEPA pictures)
  • Der Fünfplatzierte, aktuell der WAC, muss nach dem 32. Spieltag ins Liga-interne Play-off. Der dortige Gegner wird wiederum in einer Art Vorrunde ermittelt. Heißt: Der erste der Bundesliga-Quali-Gruppe spielt gegen den dortigen Zweiten, aktuell hieße die entsprechend Paarung WSG Tirol gegen LASK. Der Sieger aus diesem Duell spielt dann wiederum gegen den Fünften (aus der Meistergruppe), derzeit WAC. Die Regelung könnte freilich noch eine sehr brisante Konstellation hervorbringen: Sollte der LASK als Quali-Gruppen-interner Sieger hervorgehen und Rapid in der oberen (Meister-)Hälfte Fünfter werden, müsste Didi Kühbauer gegen seinen Ex-Klub im “Duell um Europa“ antreten. Der daraus hervorgehende Sieger ist dann immerhin in der zweiten Qulali-Runde zur UEFA Europa Conference League startberechtigt.
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(Bild: KMM)



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