Forderung der FPÖ:

Linzer Volksgarten soll zur Schutzzone werden

Die Anordnung einer dritten polizeilichen Schutzzone in der Stadt fordert der freiheitliche Vizebürgermeister Michael Raml von der Landespolizeidirektion. Neben dem Hessenpark und beim Kremplhochhaus sei diese auch im Volksgarten dringend notwendig. Das im Vorjahr verhängte Alkoholverbot reiche nicht aus, um Randale und Drogenexzesse in den Griff zu bekommen.
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„Das städtische Alkoholverbot hat zwar die Situation verbessert, aber noch nicht zu einer gänzlichen Entspannung geführt. Besucher und Anrainer beklagen noch immer Alkoholmissbrauch, Drogendelikte und dubiose Gestalten“, schlägt FP-Stadtvize Michael Raml nach der wilden Schlägerei mit etlichen zum Teil schwer Verletzten am Mittwoch im Volksgarten Alarm.

Appell an Landespolizeidirektion
Er appelliert an die Landespolizeidirektion, im Volksgarten eine polizeiliche Schutzzone zu verordnen. Dadurch könnte die Polizei Personen leichter wegweisen und ihnen das Betreten des Gebiets verbieten. „Eine Schutzzone kann laut Sicherheitspolizeigesetz verordnet werden, wenn an einem Ort überwiegend minderjährige Menschen in besonderem Ausmaß von gerichtlich strafbaren Handlungen bedroht sind. Das ist im Volksgarten der Fall, da sich dort ein gut besuchter Spielplatz befindet“, so Raml.

Große Razzia und Schlägerei
Die „Ausrede“ es passiere nicht viel, lässt er nicht gelten. Neben der wilden Schlägerei fand im Volksgarten kürzlich auch eine großangelegte Razzia statt.

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