„Give Peace a Chance“ lautete der Titel eines Benefizabends für die Ukraine in den Linzer Kammerspielen. Ensemblemitglieder des Landestheaters präsentierten 20 kurzweilige Bühnenjuwelen rund um Krieg, Frieden und die Ukraine. Ein wunderbarer Abend, der mal heiter, mal nachdenklich und mal traurig stimmte.
Im Gegensatz zu Benefiz-Popfestivals, wie sie kürzlich in Wien stattfanden, können Theaterbühnen mit einem thematisch angepassten Programm verstärkt auf die traurige Ursache für den Abend hinweisen. Und so vergaß man beim Benefizabend in den Kammerspielen nicht für eine Sekunde, warum man da war.
Gänsehautfeeling kam etwa auf, als die Ukrainerin Maryna Lopez Gomez die Hymne ihrer Heimat sang und das ganze Publikum dazu aufstand. Oder beim unter die Haut gehenden Brecht-Gedicht „Der Kinderkreuzzug“, das von Sebastian Hufschmidt vorgetragen wurde. Aber auch Heiteres war unter den 20 Auftritten: Sofie Pint und Alexander Hetterle glänzten im köstlichen Einakter „Der Heiratsantrag“ von Anton Tschechow; Isabella Campestrini, Cecilia Perez und Lorena Emmi Mayer unterhielten mit einem bissigen Auszug aus Tanja Maljartschuks „Von Hasen und anderen Europäern“.
Neben dem Spendensammeln für „Nachbar in Not“ wurde auch auf das Linzer Hilfsprojekt „Support Ukraine Now“ hingewiesen, wo man Unterkünfte sucht. Wer helfen kann, mailt an sleep@sunua.at.













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