Verantwortlich für die neue Teststrategie mit je fünf kostenlosen Antigen- und PCR-Tests pro Monat ist der Bund. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander hat bereits in der Vorwoche die Vorgangsweise für unser Bundesland festgelegt. PCR-Tests werden über www.ooe-gurgelt und Spar abgewickelt, können aber auch in den Apotheken durchgeführt werden.
Vorgangsweise nicht ganz klar
Auch die Antigen-Tests soll es in den Apotheken geben. Doch hier spießt es sich schon wieder. Grund dafür ist, laut oö. Krisenstab, dass dies der Bund mit den Apotheken abgestimmt hat und es hier noch eine gesetzliche Anpassung braucht. Antigen-Tests wird es demnach erst ab 9. April geben. Übrigens für Krankenhaus- oder Altenheimbesuche soll es zusätzliche Tests geben. Auch hier ist die Vorgangsweise noch nicht ganz klar.
Mitarbeiter verlieren ihre Jobs
Findige Zeitgenossen haben übrigens schon Schlupflöcher gefunden. Da es keinen Datenaustausch zwischen den Bundesländer gibt, könnte man sich in jedem Bundesland Gratis-Tests besorgen. Betroffen von der Schließung der Teststraßen sind auch die Mitarbeiter. Sie verlieren ihre Jobs. Nisa Maier-Grundböck von WEMS, dem Unternehmen das Teststraßen für das Land betrieben hat: „Wir haben zuletzt von 35 auf 18 Teststraßen reduziert, die nun alle zugesperrt werden. Durch Umschichtungen versuchen wir auch Mitarbeiter zu halten.“
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