Windenergie

Das Heeres-Auge ist entscheidend

Salzburg
24.03.2022 15:00

Die Wind-Diskussionen in Thalgau gibt es bereits seit dem Jahr 1999, bisher hatte das Heer Angst um die Funktion der Radarüberwachung. 

Das Bundesheer betreibt auf dem Kolomansberg in Thalgau eine Radarstation, die für die Luftraumüberwachung in Österreich wichtig ist. Bisherige Windrad-Pläne für den Thalgauer Lehmberg – zuletzt im Jahr 2017 – scheiterten genau an dieser großen Überwachungsstation. Denn: Das Bundesheer hatte damals die Befürchtung, dass das Heer durch die Wind-Anlage teilweise „blind“ werden könnte und das Radar nicht mehr optimal funktionieren würde. Pläne mussten daher verworfen werden.

Elf Wind-Zonen vorgeschlagen

Die Landespolitik startet nun wieder einen Versuch, Windräder in Salzburg salonfähig zu machen und schlug dafür elf Vorrangzonen im Bundesland vor. An diesen Stellen wäre es laut dem Land möglich, Windkraftwerke zu bauen. Besagte Vorrangzonen gibt es in jedem Bezirk mindestens eine – beispielsweise auf dem Rannberg oder auf dem Anzenberg. Interessant: Auch der Thalgauer Lehmberg steht wieder auf der Windrad-Liste. Ohne Zustimmung des Bundesheeres wird im Flachgau jedoch wieder kein Bau möglich sein. Fraglich ist aber, ob sich nicht mit den Jahren auch beim Bundesheer einiges geändert hat

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