Ex-Formel-1-Pilot Alexander Wurz ist von der Reglement-Revolution überzeugt. Punkto Max Verstappen bedient er sich der Worte des Niki Lauda: „Viel einfacher“.
Platz zwei durch Sebastien Buemi (hinter dem Alpine von Nicolas Lapierre), dazu ein Megacrash von Jose-Maria Lopez (unverletzt) - gerade noch war Alex Wurz als Toyota-Berater bei den 1000 Meilen von Sebring in den USA unterwegs, macht sich der 69-fache Formel-1-GP-Starter Gedanken über den Auftakt der „Königsklasse“ heute in Bahrain - und meint zur Reglement-Revolution: „Langfristig bin ich zu hundert Prozent überzeugt, dass es die Teams näher zueinander bringt. A durch die Aerodynamik und B durch die Budgetobergrenze“, sagt Wurz, glaubt aber: „Kurzfristig könnte es sich auseinanderziehen, weil der eine das Reglement eben besser gelesen hat als der andere, aber das relativiert sich, spätestens in der zweiten oder dritten Saison. Die Basis für großen Sport aber ist gelegt.“
Red Bull gibt die Latte vor
Die unterschiedlichen Konzepte der Autos faszinieren auch Wurz, der aber dezidiert sagt: „Die einzige Wahrheit sagt die Stoppuhr. Ich glaube, dass Red Bull die Latte vorgibt, Ferrari stark aussieht und Mercedes noch etwas undurchsichtig wirkt. Da muss man abwarten.“ Und wie wird’s mit dem Duell Verstappen - Hamilton aussehen, Alex? „Da nehm ich gerne die Worte von Niki Lauda, der gesagt hat, nach dem ersten WM-Titel tust du dir viel einfacher, du musst nichts mehr beweisen, kannst dich auf das Hier und Jetzt fokussieren. Das ist bei Max der Fall. Und bei Lewis glaube ich, dass ihn die Abu-Dhabi-Geschichte noch extra beflügelt. Spannend.“









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