Die Aufnahme von ukrainischen Flüchtlingen stellt die heimische Politik einmal mehr auf die Probe. „Es reisen zwar 75 Prozent der Ukrainer nur durch Kärnten durch, aber es gibt Handlungsbedarf“, erklärte Peter Kaiser am Dienstag, kurz nach dem Ende des Sicherheitsgipfels. Denn jene Ukrainer, die in Kärnten bleiben wollen, müssen natürlich versorgt werden.
Integration in Schulsystem und Arbeitsmarkt
Daher wurde gemeinsam mit den Einsatzorganisationen, der Bildungsdirektion und dem Arbeitsmarktservice eine rasche und niederschwellige Einigung gesucht – mit Erfolg. Die geflüchteten ukrainischen Kinder sollen so rasch wie möglich in das Schulsystem integriert und für die Erwachsenen soll der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden.
Für die Unterbringung können sich unter der Adresse quartier@ktn.gv.at auch private Quartiergeber melden. Über 200 Angebote sind da bereits eingelangt, die jetzt gesichtet werden. Teils werden nur zwei bis drei Personen für einige Wochen aufgenommen, „aber es hilft als Puffer, bis sie in die offiziellen Quartiere umziehen können“, meint Landessprecher Gerd Kurath.










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