09.03.2022 20:34 |

Ski Alpin

ÖSV-Boys verpassen Slalommedaille - Sturm Fünfter

Schade, Österreichs junge Skiherren verlassen die Junioren-WM im kanadischen Panorama ohne eine weitere Medaille. Im Slalom rutscht der Tiroler Johsua Sturm nach Zwischenrang drei im Finale noch vom Podest. Den Sieg sicherte sich wie schon im Riesentorlauf der Norweger Alexander Steen Olsen. Der Osttiroler Kilian Pramstaller wird Achter, der Vorarlberger Lukas Feurstein belegt Rang elf und der Riesentorlauf-Bronzemedaillengewinner Lukas Passrugger kommt auf Rang 16.

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Mit dem Schnellsten des Kombi-Slaloms Kilian Pramstaller und dem Slalom-Bronzemedaillengewinner der letzten Juniorenweltmeisterschaft in Bansko, dem Tiroler Joshua Sturm, hatten gleich zwei ÖSV-Herren die „Ehre“ den Spezialslalom in Bansko zu eröffnen. Pramstaller erwischte aber keinen idealen Lauf. „Im unteren, flachen Teil war es nicht ideal“, zeigte sich der Osttiroler selbstkritisch. Ein Gefühl, dass ihn nicht täuschte, denn Sturm pulverisierte Pramstallers Zeit richtiggehend und übernahm mit 1,35 Sekunden Vorsprung die Führung.

Die hielt aber nur bis zur Nummer fünf. Der erst 18-jährige Schwede Fabian Ax Swartz war bei eisigen minus 15 Grad nochmals um 0,46 Sekunden schneller als Sturm. Eine Zeit, die im ersten Lauf nur noch ein Athlet unterbot: der frisch gebackene Riesentorlauf-Juniorenweltmeister Alexander Steen Olsen (Nor) nahm Swartz mit einer famosen Fahrt im Schlussteil noch sieben Hundertstel ab. Die anderen Österreicher? Der Vorarlberger Lukas Feurstein, der in dieser Saison nicht viel Slalom trainiert hatte, lag zur Halbzeit 2,20 Sekunden hinter Steen Olsen auf Rang 14. Der Sensationsdritte des Riesentorlaufs, der Salzburger Lukas Passrugger fasste als 17. bereits 2,51 Sekunde aus.

Im zweiten Lauf konnte sich Feurstein mit der achtbesten Laufzeit noch auf Platz elf steigern. Auch Pramstaller machte zwei Plätze gut, belegte am Ende Rang acht. Der einzige Österreicher, der sich im Finale leider nicht steigern konnte, war Joshua Sturm. Der rutschte nämlich noch vom Podest und belegte am Ende Rang fünf. 1,67 Sekunden hinter Steen Olsen, der sich damit zum Doppel-Juniorenweltmeister krönte und Ax Swartz um 1,01 Sekunden auf Rang zwei verwies. Bronze holte der Deutsche Linus Witte (+1,14). Passrugger belegte am Ende Rang 16 (+3,19). „In Anbetracht der Tatsache, dass ich mir beim Riesentorlauf das Knie lädiert habe und vor dem Slalom nicht mal klar war, ob ich überhaupt an den Start gehen kann, bin ich mit diesem fünften Platz zufrieden“, sagte Sturm.

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