Seit Jahresbeginn 2018 ist für obertägig gewonnene Mineralien in Oberösterreich eine Landschaftsabgabe von knapp 16 Cent je Tonne abzuliefern, 90 Prozent ans Land und 10 Prozent an die jeweilige Standortgemeinde. Diese „Schotter-Cent“ genannte Abgabe würde sich im Fall von Ehrenfeld2 also auf knapp 200.000€ summieren – bei einem landesweiten potenziellen Jahresvolumen von insgesamt ca. 2,5 Millionen € keine „Peanuts“.
Die Frage ist, wer diese selbst zu berechnende und abzuführende Abgabe im Fall Ohlsdorf zahlen wird: Abbauer Hans Asamer oder Weiterverwerter Asamer Kies- und Betonwerk. Dort bei der AKB scheint man aber nicht einmal von der schlichten Existenz einer solchen Abgabepflicht etwas zu wissen, also wird sie wohl bei Ersterem anfallen.
Offen ist auch noch immer, wer eine bergrechtliche Genehmigung zur Weiterverwertung des Ehrenfeld-Schotters braucht. Hans Asamer meint, die AKB. Doch dort meint man, es handle sich um baurechtlich gedeckte „Baufreimachung“. All das wird gerade auch von der Umweltabteilung des Landes geprüft, das Ergebnis ist noch offen.








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