Seine Visitenkarte kann sich lesen lassen. Als Spieler zweimal Cupsieger in Deutschland, in Österreich zweimal Meister mit Sturm, dazu kommen zwei Länderspiel-Einsätze gegen Brasilien und Argentinien unter Weltmeister-Trainer Franz Beckenbauer. Bei der EM-Endrunde im letzten Sommer erlebte der Mainzer als Teamchef seine schönsten Momente.
Erstmals bei einer EURO schaffte Österreich unter Foda den Einzug in die K.-o.-Phase, Endstation im Achtelfinale gegen Italien nach einer unvergesslichen Achterbahnfahrt.
Der Druck vor dem Play-off-Start gegen Wales wächst. Herbert Prohaska bringt es auf den Punkt: „Ich will nicht mehr der Teamchef sein, der Österreich zum letzten Mal zu einer WM geführt hat!“ Kein Wunder, „Schneckerls“ Frankreich-Abenteuer liegt 24 Jahre zurück.
Nach der verpatzten Qualifikation beschwichtigte Foda Journalisten, Kritiker und Fans, kündigte an, dass im Frühjahr alle Spieler endlich fit sein werden, Rot-Weiß-Rot ein anderes Gesicht zeigen wird. Teil eins ist erfüllt, Franco kann aus dem Vollen schöpfen.
Eine einmalige Chance für die Stars, sich innerhalb von eineinhalb Jahren bei zwei Großereignissen zu präsentieren. Motivation sollte auch unsere Ausbeute bei den Winterspielen geben. Da sind viele heimische Olympioniken über sich hinausgewachsen, um sich punktgenau ihren Lebenstraum zu erfüllen.









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