Heftige Debatte

Viel heiße Luft um teures Heizen in St. Pölten

Ein Thema, das allen mächtig einheizt: Seit der massiven Preissteigerung für Fernwärme-Bezieher in St. Pölten, laufen – wie berichtet – nicht nur Betroffene gegen die Kostenexplosion Sturm. Auch die Reaktionen aus der Politik ließen nicht lange auf sich warten. Die Opposition fordert rasches Handeln, die in der Landeshauptstadt regierende SP sieht hingegen die Bundesregierung am Zug.
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Stadträtin Christina Engel-Unterberger (Grüne) hinterfragt die Koppelung der Fernwärme-Abrechnung an den Gaspreis-Index. Auch Klaus Otzelberger (FPÖ) sieht Handlungsbedarf: „Leider ist die Armut auch in St. Pölten angekommen. Es ist an der Zeit, das Geld für bedürftige Menschen auszugeben und nicht für die Umgestaltung des Domplatzes.“

Einstimmige Resolution
Ins Rollen kam die Causa auf Initiative der ÖVP. Wie berichtet, wurde im Gemeinderat nach eingebrachtem Dringlichkeitsantrag eine Resolution für einen NÖ- Energiegipfel einstimmig verabschiedet. Noch im Februar sollen die Verhandlungen für eine Fernwärme-Preisreduktion beginnen. Die Gewinnausschüttung dafür zweckzubinden, wollten die Sozialdemokraten nicht in Betracht ziehen.

Regierung in der Pflicht
„Leider sind die gestiegenen Energiepreise ein Problem, das wir auf Stadt- und Gemeindeebene nicht lösen können“, so Bürgermeister Matthias Stadler. Die SPÖ fordert daher eine Erhöhung des Energiekostenausgleichs auf 300 Euro und eine Aussetzung der CO2-Steuer für die nächsten zwei Jahre. Bei den Energiekosten sieht man die Regierung in der Pflicht.

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