In der Abfahrt hat sie es bereits getan. Im Super-G ebenso. Und auch in der alpinen Kombination konnte Amanda Salzgeber schon Europacup-Punkte holen. Bei den beiden Riesentorläufen im serbischen Kopaonik soll es jetzt endlich auch im Riesentorlauf klappen. Ein befreiendes Erlebnis im Südtiroler Sarntal soll der 20-jährigen Vorarlbergerin dabei helfen.
„Nachdem ich tags zuvor noch in den Sicherheitsnetzen gelegen bin, war der 21. Platz am letzten Freitag beim Europacup-Super-G im Sarntal eine richtige Befreiung für mich“, atmet Amanda Salzgeber tief durch. „Ich weiß, dass ich besser Skifahren kann, bislang ist es mir im Europacup leider nur selten gelungen zu zeigen, was ich wirklich draufhabe."
Die nächsten Chancen, ihr Potenzial auch in der zweithöchsten „Ski-Liga“ unter Beweis zu stellen, bieten sich der Head-Pilotin bereits heute und morgen. Da warten im serbischen Kopaonik gleich zwei Riesentorläufe - falls gefahren werden kann. „Am Montag war es noch extrem neblig“, berichtet „Mändy“, die sich vor zwei Jahren in Les Diablerets (Sz) zur Jugend-Olympiasiegerin in der Kombi gekrönt hatte. „Auch für Mittwoch ist Schneefall angesagt.“
Viermal stand die Bartholomäbergerin bisher am Start eines EC-Riesentorlaufs: Im Dezember 2020 war sie in Andalo (It) verletzungsbedingt nicht zu Lauf zwei angetreten. Bei ihren drei Anläufen in dieser Saison kam sie nicht einmal ins Ziel. „Eigentlich habe ich alles auf dem Riesentorlauf aufgebaut. Im Training und bei FIS-Rennen läuft es ja sehr gut“, erzählt die Absolventin des Dornbirner Sportgymnasiums. „Vielleicht wirkt das Ergebnis vom Sarntal befreiend.“
Weitere Topergebnisse in den kommenden Wochen wären auch im Hinblick auf ein Ticket für die Junioren-WM im kanadischen Panorama Mountain von Vorteil. „Dort dabei zu sein, ist schon ein Ziel“, gesteht die Montafonerin. „Allerdings ist das nichts, was mich derzeit besonders beschäftigt. Ich konzentriere mich ganz auf die Rennen hier und will es erstmals in die Top-30 schaffen." Peter Weihs
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