Hoher Sachschaden

Graffiti-Sprayer beschmieren Buswartehäuschen

Für Ärger sorgen Rowdys in Jennersdorf. Seit Jahren ziehen sie durch die Straßen, besprühen Buswartehäuschen mit Lackfarbe, beschmieren Wände, stecken Mistkübel in Brand, schlagen Scheiben der Volksschule ein und toben sich auf dem Spielplatz aus. Nach den jüngsten Vorfällen ist sogar der Verfassungsschutz eingeschaltet.

Wild treiben es die Rowdys rund um das Schulzentrum mit iMS, PTS, BORG und BHAS. Im Visier der Sprayer ist das Buswartehäuschen genauso wie die öffentliche Toilettenanlage. „Sowohl die Außen- und Innenwände als auch die Scheiben sind voll mit Graffitis in allerlei Farben“, wird im Jennersdorfer Rathaus beklagt.

Schon seit Jahren hat die Stadt mit kostspieligen Verschandelungen zu kämpfen. „2020 und 2021 waren die Schäden am größten“, bedauert Bürgermeister Reinhard Deutsch. Allein der Tausch der demolierten Metalltür beim WC gegenüber der Haltestelle habe 3000 € gekostet.

20.000 Euro Schaden
Doch nicht nur dort wüteten die Rowdys. Ob auf dem Kinderspielplatz, beim Jesu-Kreuz auf dem Tafelberg oder vor der Aussichtswarte Henndorf – überall hinterließen die unbekannten Täter eine Spur der Verwüstung. Der Schaden der vergangenen drei Jahre macht beinahe 20.000 Euro aus.

Das Wartehäuschen ist übersät mit Graffitis. Der aktuelle Schaden macht 6000 € aus.

Weil sich unter den aktuellen Beschmierungen auch Parolen und Symbole des Nationalsozialismus befinden, ist in die Ermittlungen bereits das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung eingebunden.

Haben Sie etwas beobachtet?

Hinweise erbeten an die Polizeiinspektion Jennersdorf unter 059/133 1210.

Christian Schulter